Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

 
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Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

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Gepostet: 17.02.2016 - 12:53 Uhr  ·  #1
Hallo,

ich möchte die Einreichung von Sammellastschriften und der Statusverfolgung implementieren. Leider kenne ich mich mit den ganzen Prozessen noch nicht aus und habe einige Fragen.

Die ganze EBICS Initialisierung ist fertig implementiert und läuft. Jetzt geht es konkret um die Aufträge, die ich an die Bank schicke. Ich habe mir einiges durchgelesen, bin aber sicher, ob ich auf dem richtigen Weg bin.

Zum Einreichen der Sammellastschriften verwende ich PAIN.002, soweit ist mir klar. Was hat es genau mit dem Thema "BatchBooking" auf sich?

a) Muss der Kunde mit seiner Bank individuell vereinbaren, ob die in einer Sammellastschrift eingereichten Lastschriften einzeln oder als Sammelposition (mit einer Summe) auf dem Kontoauszug erscheinen sollen?
b) Was ist, wenn vereinbart wurde, dass Sammellastschriften als Einzellastschriften verarbeitet werden und beim Einreichen der PAIN.002 BatchBooking auf TRUE gesetzt wird (oder andersherum)?
c) Was wird in der Regel mit der Bank vereinbart? Transaktion je Lastschrift oder je Sammellastschrift?

Welche EBICS Aufträge muss ich verwenden, wenn ich die Status der eingereichten Laschriften abfragen möchte, um Sie in meinem System z. B. Rechnungen zuordnen zu können? Ich glaube CAMT.054 (Bank to Customer Debit Credit Notification) mit Auftrag C54. Neben CAMT.054 lese ich aber auch immer wieder, dass man PAIN.002 (Customer Payment Status Report) mit Auftrag CDZ verwenden kann. Wann verwende ich CAMT.054 und wann PAIN.002? Ist das abhängig von meiner vorherigen Frage, also ob eine Sammellastschrift aufgelöst (also als Einzeltransaktionen) oder als eine Transaktion gebucht wird?

Ich wühle mich seit Wochen durch die EBICS und SEPA Spezifikationen und drehe langsam durch.

Vielen Dank schonmal im Voraus!

Gruß, Tobias
msa
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Re: Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

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Gepostet: 17.02.2016 - 15:51 Uhr  ·  #2
Eine Teilantwort auf die Fragen kann ich Dir geben, und zwar bezgl. BATCHBOOKING.

Jede Bank handelt es anders.
Es gibt Banken, bei denen wird der Schalter ohne weiteres beachtet, es gibt Banken, bei denen muß die Beachtung erst explizit vereinbart werden, dann gibt es Banken, bei denen eine generelle Vereinbarung getroffen werden muß "immer Einzelverbuchung" oder "immer Sammelverbuchung" und schließlich gibt es Banken, bei denen ausschließlich Sammelverbuchung möglich ist und auch keine anderslautende Vereinbarung möglich ist.

Es muß also im jeweiligen Einzelfall geschaut werden, wie es läuft und was man machen muß oder nicht. Mir sind für den Fall 1 (Schalter wird ohne weiteres beachtet) nur die Sparkassen (Rechenzentrum FI) bekannt. Den letzteren Fall (nur Sammelverbuchung möglich) bilden die Postbanken ab.
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Re: Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

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Gepostet: 17.02.2016 - 16:40 Uhr  ·  #3
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Re: Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

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Gepostet: 17.02.2016 - 20:36 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von tjamin

Neben CAMT.054 lese ich aber auch immer wieder, dass man PAIN.002 (Customer Payment Status Report) mit Auftrag CDZ verwenden kann.


Hallo Tobias,

es kommt auch darauf an, was bietet das Rechenzentrum (=RZ) deiner Bank an? CDZ kann nicht jede Bank (bzw. RZ). Die ehemalige GAD (Geno-Banken im Norden Deutschlands) kann das. Bislang kenne ich auch kein (Zahlungsverkehrs)Programm, dass die gelieferte Datei vernünftig anzeigen kann. Die Daten werden im XML-Format geliefert und man kann sich die Datei zumindest mit Excel anschauen.
Zusätzlich muß die Auftragsart CDZ für deinen EBICS-Zugang zugeordnet werden.
Sprech einmal mit dem EBL-Berater deiner Bank.
Lieben Gruß aus dem Ruhrgebiet
Udo
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Re: Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

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Gepostet: 19.02.2016 - 06:20 Uhr  ·  #5
Hallo,

vielen Dank für die Antworten!

Vorweg noch eine Info, die ich in meinem Posting vergessen habe zu erwähnen. Ich arbeite an einem EBICS-Modul einer Standardsoftware. Wir wollen allen bzw. möglichst vielen unserer Kunden die Möglichkeit geben, unsere EBICS-Schnittstelle mit ihrer Bank zu nutzen. Ich muss also einen Weg finden, den "alle" bzw. möglichst viele Banken anbieten, da wir nicht für jeden unserer Kunden (bzw. bestimmte Banken) Anpassungen an unserem EBICS-Modul durchführen können.

Ich hatte gestern ein erstaunlich gutes und technisch versiertes Gespräch mit einem Online Banking Berater meiner Bank (Sparkasse Bremen). Im Laufe des Gespräches ist mir bewusst geworten, dass der Auftrag C54 eine individuell mit der Bank zu verhandelnde Antwort liefern kann. Es wird, wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, nicht pauschal ein "Sammelbuchungsauflöser" geliefert. Weiterhin muss man sich C54 separat einrichten lassen und auch separat bezahlen. Da dies eine individuelle Leistung ist, fällt diese Variante für mich aus zwei Gründen aus:
  • hohe Kosten (sowohl Einrichtung als auch laufende Kosten)
  • muss jeder unserer Kunden individuell bei seiner Bank beauftragen

Mir geht es ja darum, Rückläufer von Sammellastschriften abzufischen. Der Bankberater hat mich gefragt, warum ich nicht einfach C53/CAMT.053 benutze, also die Tagesauszüge. Jeder Sammellastrückläufer würde da auch als einzelne Buchung drin stehen. Wenn das stimmt, was ich heute ausprobieren werde, wäre das ein schön einheitlicher Weg. Natürlich müssten sich unsere Kunden C53 freischalten lassen, aber das wärs dann auch schon. Keine weiteren individuellen Absprachen notwendig. Tagesauszug ist Tagesauszug. Kann mir jemand bestätigen, dass dies Bankenübergreifend so funktioniert?

@infoman: Natürlich benutzen wir eine Bibliothek um die EBICS-Schnittstelle der Bank anzuprogrammieren. Trotzdem muss ich mir überlegen, welche Aufträge ich absetze und welche Nachrichten ich verarbeiten können möchte. Das nimmt mir keine Bibliothek ab. Technische EBICS-Änderungne (z. B. Änderungen an der Verschlüsselung/Authentifiziertung/Signatur) werden natürlich von so einer Bibliothek abgedecht. Das könnte ich selbst auch nicht leisten.

@klopfer: Über CDZ habe ich mit meinem Berater tatsächlich gar nicht mehr gesprochen, nachdem er mir erklärt hat, dass C53 eine gute Lösung ist. Die Info von dir (und auch von Raimund in einer PM), dass nicht alle Banken CDZ anbieten, lässt mich die Entscheidung gegen CDZ schnell fällen. Bei C53 ist das hoffentlich anders?! Das müssen alle Banken anbieten, die EBICS-Schnittstellen anbieten, oder?

Was haltet Ihr von dem Ansatz, Rückläufer aus den Tagesauszügen zu ziehen. Ich habe mir die XML-Nachricht jetzt noch nicht im Detail angesehen, gehe jetzt aber mal davon aus, dass ich in einem Rückläufer z. B. auch eine Referenz auf den eingereichten Sammler finde, bzw. dass ich den Rückläufer eindeutig einer Lastschrift aus dem eingereichten Sammler zuweisen kann.

Grüße aus Bremen,

Tobias
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Re: Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

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Gepostet: 19.02.2016 - 09:47 Uhr  ·  #6
Hallo Tobias,

jetzt nähern wir uns doch mal den richtigen Aussagen.
Lastschriften werden mit pain 008 eingereicht. pain 002 ist was anderes
Das Gespräch mit deinem Banker war ganz gut, aber die Informationen die Du bekommen hast, passen nach meinem Verständnis nicht so ganz auf deine Anforderungen.

Zum besseren Verständnis: Der normale Weg eines Lastschrift Sammlers:

(1) Einreicher -> (2) Bank -> (3) Clearingpartner (Verteilerdrehkreuz) -> (4) Bank des Schuldners -> (5) Schuldner
Dein Banker hat Dir erklärt, was möglich wäre (ist auch nicht allgemein gültig so) in der Teilstrecke (1) bis (2) für den Fall, das alles klappt.

Um zu verstehen, welche Möglichkeiten Du hast (haben könntest), muss man grob verstehen, was mit deiner Sammellastschrift passiert

  • (1) Du erzeugst den Sammler und schickst den an die Bank
  • (2) Der Sammler kommt als ganzes an und kann
    • (2a) als Ganzes gebucht werden -> Eine Buchung auf deinem Konto
    • (2b) als Einzelbuchung gebucht werden -> jede Lastschrift wird einzeln auf deinem Konto gebucht
    • (2c) einzelne Datensätze in der Lastschrift sind bereits als Fehlerhaft erkennbar
      • (2c1) der gesamte Sammler wird abgewiesen – nicht gebucht
      • (2c2) die „guten“ Positionen werden als Sammler gebucht, die schlechten als Sammler abgewiesen
      • (2c3) die „guten“ Positionen werden als einzelne Buchung Sammler gebucht, die schlechten abgewiesen
      • (2c4) ………

      Die Informationen findest Du dann entsprechend in deinen Umsätzen, je nachdem was die Bank wie unterstützt (auch wenn der camt 53 die Einzelpositionen aufschlüsseln kann, bedeutet das noch lange nicht, dass das eine Bank such so unterstützt!)
      Bis hierhin liefert auch der camt54 eine Aufstellung der Einzelposten im Sammler
      Passiert vor der Übergabe an (3) etwas mit den einzelnen Transaktionen, wären Informationen im pain 002 eine zusätzliche Möglichkeit die Informationen zu erhalten, welche Lastschriften nicht verarbeitet werden können

  • (3) für die Weiterleitung an den Clearingpartner (es können auch mehrere sein, so dass die Transaktionen danach sortiert werden) , wird der Sammler in seine einzelnen Transaktionen zerlegt und mit vielen anderen Einzügen zusammen in eine große Bank an Bank Datei eingespielt

    Ist hier eine Transaktion nicht Anbringbar an (4), wird diese als Einzeltransaktion zurück gebucht und auch als Einzeltransaktion dann wieder am Konto „storniert“
  • (4) wird die einzelne Buchung beim Schuldner nicht durchgeführt, wird auch hier ein „Storno“ (es ist kein Storno, hier gibt es diverse Formen von sogenannten R-Transaktionen) der einzelnen Transaktion durchgeführt. Dieser Storno geht die Kette wieder zurück und landet dann wieder am Konto vom Einreicher als Stornobuchung.

D.h. wenn Du Dir Gedanken über einen Status der Lastschrift machst, musst Du Dir immer überlegen, in welcher Rolle Du bist (1) oder (5) und von welcher Teilstrecke Du Informationen haben möchtest/benötigst.
Das ganze Thema an sich ist also nicht trivial.

Viele Grüße

Holger
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Re: Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

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Gepostet: 19.02.2016 - 11:42 Uhr  ·  #7
Hallo Holger,

wow! Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Klar, ich meinte zum Einreichen der Lastschrift auch PAIN.008 und nicht PAIN.002.

Ich bin nur in der Rolle (1), also Einreicher. Ich habe noch ein paar Fragen zu deinen skizzierten Szenarien:

  • Ob 2a oder 2b angewandt wird regelt (1) individuell mit (2), richtig? BatchBooking bezieht sich zwar genau darauf, aber ob das Setzten von BatchBooking überhaupt einen Einfluss auf die Verarbeitung hat, ist auch von Bank zu Bank und dieser individuellen Absprache zwischen (1) und (2) abhängig, wie @msa oben geschrieben hat?
  • 2c ist z. B. der Fall, wenn Lastschriften der Sammellastschrift ungültige IBANs enthalten?
  • Alles ab 2c2 kann theoretisch aus beliebigen Kombinationen von 2a und 2b bestehen? Das kann theoretisch jede Bank anders machen? Und wie sie es macht, kann ich nicht anhand irgendwelcher Felder ablesen sondern muss es den Benutzer, der die EBICS-Kopplung in unserer Software aktiviert, konfigurieren lassen, weil der das von seinem Bankberater erfragen muss???


Woran erkenne ich, ob Fall 2c eingetroffen ist? Kann ich das anhand des RETURN CODES erkennen oder muss ich mir dazu nach dem Einreichen des Sammlers z. B. mit PTK/HAC das Protokoll ziehen? Das Protokoll ist nicht im Standard definiert. Jedenfalls kann ich weder den Auftragstyp PTK noch den Auftragstyp HAC finden. Auf diese Auftragsarten weisen aber verschiedene Banken hin, wenn man nach der Thematik Googel befragt. Kann das Format, das bei PTK/HAC geliefert wird auch wieder von Bank zu Bank unterschiedlicher sein? Wie soll man soetwas automatisiert verarbeiten können?!

Nicht trivial trifft es da ziemlich gut :-( Ich bin ziemlich enttäuscht von dem "Standard" EBICS. Ich als Informatiker muss sagen, dass der Standard den Banken meiner Meinung nach zu viel Spielraum lässt. Was hilft der beste Standard, wenn den Standard jeder so benutzen kann, wie er möchte.

Aber ich gebe nicht auf ;-)

Gruß, Tobias
msa
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Re: Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

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Gepostet: 19.02.2016 - 12:36 Uhr  ·  #8
Ja, Du kannst das nur per PTK-Abruf herausbringen. Du mußt Dir immer im Erinnerung behalten, daß EBICS erst mal nur ein FILETRANSFER ist - die dahinter stehende Verarbeitung erfolgt NICHT in Echtzeit (anders als bei HBCI z.B.). Somit beziehen sich Rückmeldungen während der Übertragung immer nur auf die Übertragung selbst und nicht auf den Inhalt. Im Prinzip kannst Du auch eine Zahlungsdatei übertragen, in der in signierter Form drinsteht "Wer das liest ist doof". Der Rechner wird es erst mal annehmen und dann halt nach der Verarbeitung mitteilen, daß er damit nichts anfangen kann und die Datei ablehnen. Wann übrigens das Protokoll bereitsteht, also die Nachverarbeitung abgeschlossen ist, ist auch nicht geregelt. Es kann somit auch passieren, daß man das Protokoll mehrfach abrufen muß, bis was drin steht (wenn man's zu eilig hat).

Und ja, das Protokoll schaut von Bank zu Bank verschieden aus und ist nicht standardisiert, im Prinzip ist das ein Text, der zum Lesen durch einen Menschen gemacht ist...

Nicht trivial ist halt eine freundliche Umschreibung. Nicht umsonst sind Generationen von Programmierern schon an der Auslegungsfreude und -vielfalt der Bank-Informatiker verzweifelt. Das war schon vor 30 Jahren zu BTX-Zeiten so. Egal was man wie "klar" standardisiert, die Banken werden immer einen Weg finden, es "besser" oder mindestens anders zu machen und irgendwo auszubrechen. Was allerdings auch mitunter mit den dahinterstehenden Banksystemen zu tun hat. Diese sind teils vollkommen verschieden aufgebaut und haben total verschiedene Arbeitsabläufe und verschiedene Datenmodelle, so daß mitunter von einer Bank garnicht geliefert werden kann, was bei einer anderen absolut simpel machbar ist. Und bei so ungeliebten Aufgaben, wie der Kommunikation mit Kunden, versucht natürich jede Bank, für sich selbst so wenig Aufwand und Änderungen am eigenen System wie möglich zu erzeugen. Ein probates Mittel ist, solche Dinge, mit denen man selbst Probleme bekommen könnte, einfach auf die Kundenseite zu definieren, soll sich das Kundenprodukt darum kümmern, fertig. Der Kunde sitzt meistens am kürzeren Hebel und damit kommt die Bank dann durch. Die Kundenseite muß sich überlegen, wie sie damit leben kann, friß oder stirb...

Eine komplette Automation, wie Sie Dir vorschwebt, ist ganz sicher nicht wasserdicht über alle Kunden zu erreichen. Da wird immer was in den Wald laufen. Vollautomation ist eigentlich nur in Einzelfällen machbar, wenn ein bestimmter Bankkunde mit einer bestimmten Bank arbeitet und es sich dann lohnt, da alles so lang zu tunen, bis alles abgedeckt ist. Wobei "mit einer bestimmten Bank" dann auch schon nicht mehr reicht - es muß eher "mit einem bestimmten Konto der bestimmten Bank" heißen. Weil ja auch auf Kontenseite div. Voreinstellungen ect. zu berücksichtigen und zu setzen sind. Dann kann man irgendwann mit diesem Kunden und seinem bestimmten Konto alles automatisieren, weil man weiß, was genau HIER passiert. Das kann bei einem anderen Kundenkonto schon in den Wald laufen, bei einer anderen Bank tut es das ganz sicher.

Ist nicht schön, ist aber leider so. Alle Bemühungen um einen echten automatisierbaren Standard in den letzten 30 Jahren haben nicht wirklich gefruchtet, es geht immer nur um den kleinsten gemeinsamen Nenner, und der ist, so blöd das klingt, bei EBICS echt nur der reine Filetransfer.
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Re: Lastschriften via EBICS einreichen und Status verfolgen

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Gepostet: 22.02.2016 - 14:56 Uhr  ·  #9
Hallo @msa,

ich freue mich sehr darüber, hier so viele Informationen zu bekommen. Danke! Ich freu mich weniger über den Inhalt der Informationen! ;-)

Unser EBICS-Modul steckt noch in den Kinderschuhen. Wir werden wohl anfangen, die Anbindung in Absprache mit der Bank unseres ersten Kunden, die praktischerweise auch unsere Bank ist, zu entwickeln und zu tunen. Ich werde vesuchen, an allen "Abbiegungen" entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um an diesen Stellen später bankenspezifisch (kontospezifisch) anpassen zu können.

Vielen Dank euch allen und bestimmt bis bald mit meinen nächsten Fragen :-)

Gruß, Tobias
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